Lieber Hannes, erzähl uns doch mal, wie du überhaupt deinen Weg in unsere Bezirksstelle gefunden hast?
Meine Arbeit als KFZ-Mechaniker habe ich schon immer gern gemacht und bin mit Leib und Seele dabei gewesen. Ein Bekannter, der bei der Polizei als Garagenmeister arbeitete, inspirierte mich dazu, von Porsche, wo ich 7 Jahre tätig war, zu der Werkstatt einer Einsatzorganisation zu wechseln und mich somit neuen Herausforderungen zu stellen. So landete ich beim Roten Kreuz! Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie mich nehmen, aber es hat keine 2 Tage gedauert und ich habe die Zusage bekommen.
Ich arbeitete zunächst ein halbes Jahr als Rettungssanitäter und das eigentlich nur, weil der damalige Bezirksgeschäftsführer in meiner Bewerbung gelesen hat, dass ich Sanitätsfahrer beim Bundesheer war. Ich war dann sozusagen ein „Springer“. In erster Linie war ich Einsatzfahrer, hat man mich in der Werkstatt gebraucht, war ich dort. Die Arbeit als Sanitäter hat mir so Spaß gemacht, dass es tatsächlich schwer war, dann endgültig in die Werkstatt zu gehen.
2003 habe ich dann aber die Werkstatt übernommen und leite sie nun stolz seit 20 Jahren. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh über diese Möglichkeit bin und es trotz Höhen und Tiefen nie bereut habe.