Allzu schnell passiert auf der Skipiste ein Unfall. Erfahren Sie hier, wie Sie helfen können.
Über Nacht hat es geschneit und bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein geht es ab auf die Piste. Der Erste oder die Erste auf der Piste zu sein und den Pulverschnee so richtig zu genießen, das ist wunderbar, denken sich zahlreiche ÖsterreicherInnen und TouristInnen jedes Jahr.
Skifahren ist nicht ganz ungefährlich, auch wer die Pistenregeln befolgt, kann durch einen „Pistenrowdy“ zu Sturz kommen. Oftmals passieren Stürze auch ohne Fremdverschulden.
Nur was ist zu tun, wenn SnowboarderInnen oder SkifahrerInnen verunfallt sind?
Gefahrenzone absichern
Stecken Sie das Snowboard oder die Schi gekreuzt in angemessenem Abstand zur verletzten Person in den Schnee, damit nachkommende SkifahrerInnen und SnowboarderInnen gewarnt sind und ausweichen bzw. bremsen können.
Aus der Gefahrenzone bringen
An unübersichtlichen Stellen oder in Gefahrenbereichen wie Steinschlag oder Absturzgefahr ist die verletzte Person rasch und schonend aus der Gefahrenzone zu bringen.
Weitere Maßnahmen
- Die verletzte Person vor Auskühlung schützen (Rettungsdecke oder Anorak unterlegen und die Person zudecken).
- Rasche Alarmierung der Pistenrettung per Handy oder an der nächstmöglichen Unfallmeldestelle (Skihütte, Liftstation).
Wichtige Notrufnummer auf der Piste: 140 – Bergrettung
Wichtig sind für die Pistenrettung folgende Informationen
- WAS ist geschehen (Sturz, Lawine, Kollision)?
- WO genau liegt der Unfallort?
- WIE geht es dem Verletzten?
- WER ruft an?
Die ErsthelferInnen erhalten zumeist bereits per Telefon wichtige Ratschläge, welche Maßnahmen zu setzen sind. Wer an der Unfallstelle diese Tipps beherzigt, ermöglicht Verletzten die bestmögliche Versorgung.
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