Erfolgreicher Suchhundeeinsatz im Bezirk Neunkirchen
„Prinzessin Leia“ bewies die beste Spürnase

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einem großen Sucheinsatz im Bezirk Neunkirchen, ein älterer Herr kam vom Schwammerlsuchen nicht nach Hause und wurde von seiner Familie vermisst gemeldet. Polizei, die Rotkreuz-Suchhundeteams, Suchhundeteams des Samariterbund Niederösterreich sowie Freiwillige Feuerwehren befanden sich im Einsatz.
Rotkreuz-Hundeführer Christoph Wilfinger konnte gemeinsam mit seiner Hündin „Prinzessin Leia“, Rotkreuz-Helfer Mario Weninger sowie Matthias Wagner von der Freiwilligen Feuerwehr Ternitz-Pottschach den Mann unterkühlt in einem nassen Bachbett neben einem Waldweg auffinden. Nach der Alarmierung um 20 Uhr konnte damit der Einsatz bereits um 21:15 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden.
„Glücklicherweise konnte der Pensionist rasch gefunden werden“, erklärt der Stv.-Landeskommandant der Rotkreuz-Suchhundestaffel Andreas Jauschnik. „Gemeinsam mit dem Samariterbund haben wir uns sofort um den Mann gekümmert, es geht ihm den Umständen entsprechend gut, er wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Wir sind alle sehr froh, dass die Suche erfolgreich und sehr schnell abgeschlossen werden konnte. Seitens des Roten Kreuzes waren 19 Hundeführer:innen mit ihren vierbeinigen Helfern sowie 31 Helfer:innen im Einsatz. Wesentlich für den raschen und erfolgreichen Einsatz war aber vor allem auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen.“
Die Suchhunde-Teams des Roten Kreuzes kommen sind vor allem dann unterwegs, wenn Menschen vermisst werden – also beispielsweise, wenn ältere Menschen nicht nach Hause kommen. Aktuell gibt es in Niederösterreich Suchhunde-Staffeln die in Bruck an der Leitha, Baden, Schwechat. St. Aegyd, Neunkirchen, Marchfeld, Poysdorf, Perchtoldsdorf, Weitra, Hollabrunn, Tulln, Wiener Neustadt zuhause sind. Nicht nur die zwei- bis dreijährige Ausbildung zum Suchhund ist sehr anspruchsvoll, auch das Training erfordert viel Zeit und Disziplin. Sowohl die Ausdauer und Genauigkeit als auch der Geruchssinn des Hundes müssen laufend trainiert werden. Das Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer muss immer bestehen, damit die Einsätze reibungslos ablaufen können.
Tulln, am 13. Oktober 2024


Pressestelle
Rotes Kreuz Niederösterreich