Wir sind da Ö Österreich

Generalversammlung des Roten Kreuzes NÖ

Rotes Kreuz setzt auf Freiwilligengewinnung und Innovation

Generalversammlung 2024

Das Rote Kreuz Niederösterreich blickte im Rahmen der 157. Generalversammlung auf ein intensives Jahr 2023 zurück. „Gerade die vergangenen Tage – die Großbrände in Gänserndorf und im Industriezentrum Süd – haben wieder gezeigt, wie wichtig es ist, zusammen zu helfen“, sagt Präsident Hans Ebner, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Das Engagement, das alle Einsatzkräfte zur Bewältigung derartiger Herausforderungen zeigen, ist gewaltig. Dank unserer 18.743 Freiwilligen, unserer Hauptberuflichen, Zivildienstleistenden und Teilnehmenden am Freiwilligen Sozialjahr ist es uns möglich, die Herausforderungen von heute zu stemmen – und an der Bewältigung jener von morgen zu arbeiten.“

Als Ehrengäste konnte das Rote Kreuz Niederösterreich in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Landesrat Ludwig Schleritzko, in Vertretung von Landesrat Christoph Luisser Bundesrat Andreas Spannring, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Vizepräsident Josef Balber, Niederösterreichischer Gemeindebund, Landespolizeidirektor Franz Popp, Landespolizeidirektion NÖ, in Vertretung von Landesfeuerwehrkommandant Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner Oberbrandrat Christian Burkhart, Landesfeuerwehrverband NÖ, Präsident Hannes Sauer, Arbeiter-Samariter-Bund, LV NÖ, Vizepräsident Rudolf Horvath, Österreichische Wasserrettung, LV NÖ, Geschäftsführerin Karin Zeiler-Fidler, Johanniter Niederösterreich sowie seitens des Generalsekretariats des Österreichischen Roten Kreuzes Vizepräsidentin Elisabeth Stadler, Österreichisches Rotes Kreuz wie auch Ehrenpräsident Willi Sauer und Ehrenpräsident und Geschäftsführer von 144 Notruf NÖ Josef Schmoll.

„Das Rote Kreuz als weltweite Bewegung ist in 191 Staaten der Welt aktiv, um zu helfen – mit einer gemeinsamen Vision: ‚Mit der Kraft der Menschlichkeit Zukunft gestalten‘. Auch in Niederösterreich sind wir mit Veränderungsprozessen und Herausforderungen konfrontiert: Hohe Einsatzzahlen im Rettungsdienst, steigende Zahlen bei den Ausgabestellen der Team Österreich Tafel, bei den Lernbetreuungsangeboten wie auch in der Hauskrankenpflege und vieles mehr gilt es zu stemmen“, betont Ebner. „Gleichzeitig arbeiten wir an Innovationen wie dem Telenotarztsystem, das seit 1. September in den 24-Stunden-Betrieb übergegangen ist und an dem bereits in mehreren anderen Bundesländern großes Interesse besteht.“

Gleichzeitig setzt das Rote Kreuz alles daran – beispielsweise mit der Kampagne „Ehrensache mithelfen“ –, dass die Zahl der Freiwilligen stabil bleibt. Freiwilligkeit ist die Basis des Roten Kreuzes und mit mehr als 2,4 Mio. ehrenamtlich geleisteten Stunden ein nicht wegzudenkender Faktor. „Wir investieren aktiv in die Gewinnung von Freiwilligen und setzen alles daran, als Organisation attraktiv und am Puls der Zeit zu bleiben. Die fast gleichbleibende Zahl an Freiwilligen und steigende Einsatzstunden zeigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Ganz nach unserem Motto: Wir sind da!“ ergänzt Ebner.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde ÖRK-Vizepräsidentin Elisabeth Stadler, die bis jetzt bereits als Weinpatin im Roten Kreuz Niederösterreich aktiv war, zur Konsulin ernannt.

 

Hohe Auszeichnungen verliehen

 

Für seine besondere Leistung im Rahmen seiner langjährigen Rotkreuz-Tätigkeit wurden Maria Schravogl, Bezirksstelle Gänserndorf-Marchegg und Mary-Rose Taeuber, Bezirksstelle Marchfeld mit der Kellner-Stiftung ausgezeichnet. Hans Kellner (1929-2005) war ab 1972 Vizepräsident und von 1983 bis 1999 Präsident des Roten Kreuzes Niederösterreich sowie von 1994 bis 1999 Vizepräsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, mit der Rotkreuz Mitarbeiter*innen für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement im Rahmen des Roten Kreuzes geehrt werden.

Neben der Kellner-Stiftung wurde für die langjährige ausgezeichnete Zusammenarbeit Landespolizeidirektor Franz Popp mit dem Verdienstzeichen in Gold und Chefinspektor Johann Baumschlager mit dem Verdienstzeichen in Silber ausgezeichnet, HR Roland Scherscher vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung erhielt ebenso das Verdienstzeichen in Silber wie Astrid Weber vom Amt der NÖ Landesregierung. Mit dem Verdienstzeichen in Gold dankte das Roten Kreuz Niederösterreich dem ehemaligen Geschäftsführer der Tageszeitung Kurier und Präsident von Kurier Aid Austria für sein unermüdliches Engagement für die Lernhäuser und damit die Bildung. Weiters wurden die Bezirksstellenleiter Gernot Grünwald (Baden), Clemens Hickl (Mistelbach), Peter Hruschka (Melk), Peter Raderer (Tulln), Günter Stöger (Waidhofen/Thaya), und Johann Wimmer (Marchfeld) mit dem Verdienstzeichen in Gold ausgezeichnet. Bezirkshauptmann und Bezirksstellenleiter Josef Kronister (St. Pölten) und Bezirksstellenleiter Günther Niemeck (St. Pölten) wurde das Ehrenzeichen groß in Silber überreicht und Ing. Anton Holzer, Land Salzburg erhielt das Ehrenzeichen groß in Gold. Die Verdienstmedaille in Silber wurde an Bezirkshauptmann a.D. und Bezirksstellenleiter Johannes Kranner (Horn) überreicht.

Tulln, 06. September 2024

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Zenker und Co - Pressesprecher_innen vom Roten Kreuz Niederösterreich

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