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Leuchtturmprojekt im Bezirk Neunkirchen

Rotes Kreuz lud Bürgermeister:innen zum Workshop

Großen Anklang fand das Leuchtturmprojekt zum Thema Erste Hilfe im Bezirk Neunkirchen – bereits der Auftakt-Workshop wurde von Bürgermeister:innen gerne genutzt. Ziel ist es, gemeinsam die Gemeinden Erste-Hilfe-fit zu machen.  Foto (1467): Sylvia Kögler, Bürgermeisterin Grafenbach & GVV Bezirksvorsitzende, Rainer Grabner, Fachbereichsleiter Ausbildung des Roten Kreuzes Neunkirchen und Johann Gansterer, Vizebürgermeister Neunkirchen beim Üben
Großen Anklang fand das Leuchtturmprojekt zum Thema Erste Hilfe im Bezirk Neunkirchen – bereits der Auftakt-Workshop wurde von Bürgermeister:innen gerne genutzt. Ziel ist es, gemeinsam die Gemeinden Erste-Hilfe-fit zu machen. Foto (1467): Sylvia Kögler, Bürgermeisterin Grafenbach & GVV Bezirksvorsitzende, Rainer Grabner, Fachbereichsleiter Ausbildung des Roten Kreuzes Neunkirchen und Johann Gansterer, Vizebürgermeister Neunkirchen beim Üben

Erste Hilfe ist kinderleicht – man muss es nur tun. Das ist das Motto des Roten Kreuzes – und unter diesem Leitmotiv lud das Rote Kreuz nun alle Bürgermeister:innen im Bezirk Neunkirchen zum gemeinsamen Workshop. Ziel: möglichst viele Bürger:innen der Gemeinden Erste-Hilfe-fit machen.

„Wir haben uns vorgenommen, das Wissen über und die Bereitschaft zur Ersten Hilfe weiter zu erhöhen“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Das Team der Bezirksstelle Neunkirchen hat hier nun die Initiative ergriffen und in einem Leuchtturmprojekt für ganz Niederösterreich erstmalig die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des gesamten politischen Bezirks zu einem gemeinsamen Workshop eingeladen.“

„Unser Ziel ist es, Sicherheit zu geben. Sicherheit, dass schnell Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird. Aber auch Sicherheit in der Hilfeleistung selbst. Denn oft scheitert es daran, dass Menschen sich einfach nicht trauen, weil der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre her ist. Da kann man nur sagen: Übung macht den Meister bzw. die Meisterin“, meint Bezirksstellen-Geschäftsführer Horst Willesberger, der bei dem ersten Workshop bereits mehrere Bürgermeister:innen aus der Region begrüßen durfte. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch einige Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt, hauptsächlich beschäftigte man sich aber damit, wie Kursangebote möglichst regional umgesetzt werden können. Ganz unter dem Motto: je näher an den Bürger:innen, umso mehr machen mit.

Die Bürgermeister:innen nutzten die Möglichkeit zu intensiven Gesprächen und der eine oder andere Denkanstoß ging wohl bereits auch in die Umsetzung. Im zweiten Schritt wollen wir die Bürgermeister:innen nun dabei unterstützen, in Ihrer Gemeinde die Erste Hilfe zu stärken und zu festigen. Unsere Rotkreuz-Trainer:innen sollen zu ihnen in die Gemeinde kommen und dort Kurse anbieten“, meint Willesberger. „Drei Mal im Jahr wollen wir in der jeweiligen Gemeinde Kurse abhalten – einen Erste-Hilfe-Kurs, einen Auffrischungskurs, aber auch einen Kindernotfallkurs.“

Der Beitrag der Gemeinde besteht darin, Termine zu finden, einen passenden Raum zur Verfügung zu stellen und die Bereitschaft, den Kurs entsprechend zu bewerben. „Die Gemeinden gewinnen in jedem Fall doppelt“, ist Willesberger überzeugt. „Ihre Bürger:innen können schnell und einfach einen Kurs vor Ort machen und damit machen Sie Ihre Gemeinde noch ein Stück sicherer.

Generelle Infos zu Erste-Hilfe-Kursen: www.erstehilfe.at

Tulln, 8. Juni 2022

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Zenker und Co - Pressesprecher_innen vom Roten Kreuz Niederösterreich

Pressestelle

Andreas Zenker, Sonja Kellner

Rotes Kreuz Niederösterreich

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