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Das Bezirksrettungskommando traf sich zur Stabsklausur

Das Bezirksrettungskommando ist das oberste taktische Führungsgremium im  Bezirk Braunau für den Rettungs- und Katastrophenhilfsdienst.
Es wirkt im Hintergrund, hält aber die Fäden zusammen und trägt die Verantwortung, dass alle Einsatzkräfte des Roten Kreuzes stets einsatzbereit und für alle Eventualitäten vorbereitet sind.

Im Ernst- und Alarmierungsfall leitet dann der Bezirksrettungskommandant die Einsätze, koordinieren mit den Behörden, Medien und anderen Einsatzorganisationen. Unterstützt wird er dabei vom Chef des Stabes und den Mitgliedern der einzelnen Führungsgrundgebiete (FGG).

Die diesjährige Stabsklausur hatten vier Schwepunkte:

  • digitale Lageführung
  • Karten und Geländekunde
  • psychosoziale Betreuung
  • Strahlenschutz im Roten Kreuz

 

 

Um im Einsatzfall den Überblick zu behalten, ist es notwendig, stets ein aktuelles Lagebild von allen Geschehnissen und den damit verbundenen Folgen zu wahren. Früher mittels riesigen Landkarten, wird es heute, natürlich redundant, digital geführt. Den ersten Input gab es daher zum Thema "digitaler Lageführung", den wir aus dem benachbarten BezRKdo erhielten. David Seemayer aus Vöcklabruck gab uns einen Ausblick in das neue Systeme und frischte das Wissen der Teilnehmer in den aktuellen Werkzeuge wie DORIS und DigiKat auf. Selbst für eine intensive Vertiefung war noch Zeit.

Weiter ging es ebenfalls mit Theorie und vorallem Praxis!  Im digitalen Zeitalter darf man das analoge Orientieren im Gelände nicht vernachlässigen. Denn selbst bei drohender Blackoutgefahr müssen Einstzkräfte stets sicher und rasch an den Einsatzort gelangen. So schulte der Bezirksrettungskommandant aus Kirchdorf Alexander Kaineder in Karten- und Geländekunde

 

Über einen wichitgen Punkt informierte Ursula Kettenhuber, die im Landesverband des Rotes Kreuzes in Oberösterrich die  organisatorische Leitung der Krisentintervention für Betroffene und "Stressverarbeitung von belastenden Einsätzen" für Rettungssanitäter:innen leitet. 

Schwerpunktmäßig ging es um "Psychosoziale Großeinsätze"  - also die psychische Betreuung einer größeren Anzahl Betroffener - wie sie z.B: auch nach Hochwasser Ereignissen erforderlich werden kann.

Den Abschluss machte Franz Schiller, aus der Abteilung Katastrophenhilfe des Landesverbandes.

Er in wies uns auf das Thema des Strahlenschutzes hin, welches gerade mit dem Konflikt in der Ukraine doch immer unter Beobachtung ist. 

Die Vorbereitungen für einen Ernstfall im Bezirk wurden evaluiert, die Aufgaben im BezrKdo adaptiert und eklärt, was das Rote Kreuz leisten kann, was aber auch extern koordiniert werden muss. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden auch in die Planung der anstehenden Neubauten im Bezirk einfließen.

 

Es war ein wichitges, spannendes Wochenende, an dem die Kameradschaft auch nicht zu kurz kam.

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