Gleich zu Beginn marschierten die „Neuen“ zu den Klängen einer Fanfare ein, um sich per Handschlag zu den Werten und Pflichten des Roten Kreuzes zu bekennen und damit ganz offiziell ihren Dienst anzutreten. Unter dem Motto „Wir sind da“ übernehmen nun auch sie Verantwortung für ihre Mitmenschen und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird.
Natürlich werden im Rahmen dieser Veranstaltung auch langjährige Mitarbeiter:innen vor den Vorhang geholt: Sei es mit der Verleihung von Dienstjahresabzeichen und Verdienstmedaillen oder des Mitarbeiterpreises. Letzterer wurde heuer an das Team des Hausärztlichen Notdienstes vergeben, die seit dem Projektstart im Jahr 2013 die Hausärzt:innen im Bezirk Perg verlässlich und sicher zu den Patient:innen bringen. „Im Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst stellt der Hausärztliche Notdienst eine sehr wichtige Komponente in der regionalen Gesundheitsversorgung dar. Daher sind wir stolz auf unsere HÄND-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,“ ehrt Bezirksstellenleiter Ing. Mag. Werner Kreisl das Team in seiner Laudatio. In diesem Jahr wurde außerdem den freiwillig Engagierten der Asylgruppe aus Katsdorf Dank und Anerkennung in Form eines Rotkreuz-Kristalls ausgesprochen.
Ein Highlight des Abends war sicherlich die Gratulation an die jungen Sieger der Kategorie Gold des Erste-Hilfe-Bundesbewerbs der MS Pabneukirchen. Ende Mai haben sie beim 23. Bundesbewerb dieser Art in der Steiermark eine großartige Leistung zu Tage gelegt und wurden dort zu den besten jungen Ersthelfern Österreichs gekürt.
WIR SIND DA. Rotes Kreuz sichert Menschlichkeit und Hilfe
Die Bezirksstellenversammlung bot auch die Gelegenheit auf Bereiche zu blicken, welche nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit liegen. Darunter fallen beispielsweise die freiwilligen Helfer im Bereich der Migration, Freiwillige aus dem Hospiz-Bereich, Mitarbeiter:innen, welche Fahrten mit dem Wunschmobil begleiten, Engagierte, die sich mit ihrem Dienst regelmäßig Einsamkeit und Armut entgegenstellen oder jene, die sich in der Jugendarbeit bzw. für Bildung und Chancengerechtigkeit engagieren. „Wir sind da. Unsere rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen Verantwortung und machen das Rote Kreuz zu einem Anker der Menschlichkeit. Sie fördern die Kraft der Gemeinschaft und ermöglichen notwendige Leistungen, die es sonst nicht gäbe,“ sagt Bezirksstellenleiter Ing. Mag. Werner Kreisl.