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Defibrillatoren-Spende an die Ukraine

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Beschaffung von 50 Stück neuen Defis

Die Salzburger Stadtverwaltung wurde 2024 mit 50 Stück neuer Defibrillatoren ausgestattet. Damit sind nun auch beispielsweise 7 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr, der Bücherbus der Stadtbibliothek beziehungsweise die 6 Seniorenwohnhäuser mit dem „FRED PA-1“ versorgt. Bis vor kurzem waren in der Stadtverwaltung 24 „Lebensretter“ vorhanden, die Geräte waren jedoch unterschiedlicher Bauart und teilweise veraltet. Durch die Umstellung auf einheitliche Geräte ist somit auch die sicherheitstechnische Kontrolle bzw. der Elektroden- und Akku-Tausch einheitlich geregelt.

Außerdem wurden zum einen die Standorte in der digitalen Stadtkarte elektronisch erfasst, zum anderen sind die Standorte auch im Internet abrufbar, womit das Rote Kreuz bei einem Notruf den nächsten Defi-Standort bekannt geben kann. Rechnet man die mobile Platzierung wie zum Beispiel im Bücherbus ab, dann bleiben 42 fixe Standorte innerhalb der Stadtverwaltung. Durch den Bedienstetenschutz wurden Kurzschulungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Standort-Nähe organisiert, 41 Gerätebeauftragte prüfen mit wöchentlichen Sichtkontrollen, ob die Geräte einsatzbereit sind. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamtsleiter wurde ein Defi-Schulungsvideo für Bedienstete erstellt, worin die Handhabung noch einmal genau erklärt wird.

Verwertung der 18 Alt-Geräte

Die verbleibenden Alt-Geräte wurden nicht recycelt, sondern im Sinne der Nachhaltigkeit und unter humanitären Gesichtspunkten im Juni 2024 per Schenkungsvertrag an das Rote Kreuz übergeben. Das Rote Kreuz hat die alten Defibrillatoren einer umfassenden Wartung unterzogen, sie mit neuen Elektroden sowie frischen Batterien bestückt und sie sorgfältig für den weiteren Einsatz verpackt. Damit steht der Übergabe der Defis an die Ukraine nichts mehr im Weg.

 

Foto: Übergabe der Defis
v.l.n.r.: Martin Panosch (Honorarkonsul der Ukraine), Sabine Tischler (GF Rotes Kreuz) und Bürgermeister Bernhard Auinger © Stadt Salzburg / Alexander Killer

Salzburg, am 16. Oktober 2024

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Roberta Thanner

Roberta Thanner, MSc.

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