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Erster Hilfsgütertransport aus Salzburg startet

66 Paletten Hilfspakete sendet Salzburg an die ukrainische Grenze
v.l.: Herbert Wieser (Chef des Stabes), OMedR Dr. Werner Aufmesser (Präsident), Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Manfred Perterer (Chefredakteur der Salzburger Nachrichten)
Die 2.100 Hygienepakete haben einen Wert von 40.000 Euro
Der Hilfsgütertransport finanziert sich aus Mitteln des Landes Salzburg und Spenden an das Rote Kreuz Salzburg
Ein Hygienepaket reicht einer 5-köpfigen Familie für etwa einen Monat.

Nach sorgfältiger Vorbereitung und zielgenauer Bestellung startet heute der erste Hilfsgütertransport von Salzburg nach Polen. Mit an Bord des tonnenschweren LKW befinden sich 2.100 Hygienepakete.

Seife, Zahnpasta, Damenbinden – alltägliche Produkte, über die wir uns im Alltag kaum Gedanken machen, werden für die vom Ukraine-Konflikt betroffenen Menschen zur dringend benötigt. Finanziert durch Spenden an die „SN-Soforthilfe“ und das Rote Kreuz Salzburg werden nun Hilfsgüter von Salzburg in die Krisenregion geschickt.

 

Hygienepakete für über 10.000 Menschen

„Dank der Unterstützung durch die Salzburger Nachrichten und vor allem die überwältigende Spendenbereitschaft der Salzburgerinnen und Salzburger können wir die dringend benötigten Hygieneartikel in das Krisengebiet bringen“, bedankt sich Rotkreuz-Präsident Dr. Werner Aufmesser.

 

Haslauer: „Hilfsbereitschaft und Solidarität der Salzburger ist enorm.“

„Die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Salzburger Bevölkerung gegenüber den Menschen aus beziehungsweise in der Ukraine ist enorm. Neben den Vorbereitungen zur Unterbringung ukrainischer Geflüchteter in Salzburg ist vor allem eine schnelle und koordinierte Hilfe für die Menschen vor Ort von immenser Bedeutung. Ich bedanke mich bei den Salzburger Nachrichten und allen Menschen, welche diese Aktion unterstützt haben und nun auch organisatorisch umsetzen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

An Bord des LKW befinden sich 2.100 Hygienepakete, unter anderem mit Seife, Zahnpasta, Duschgel und Damenbinden. Ein Paket versorgt eine fünfköpfige Familie für etwa einen Monat. Die Kosten für die Hilfsgüter liegen bei rund 40.000 Euro, hinzu kommen die Transportkosten. „Diese lassen sich derzeit noch schwer abschätzen“, ergänzt Dr. Aufmesser, denn: „Die Lage ist sehr dynamisch, die geplante Route kann unter Umständen nicht eingehalten werden.“

 

Jeder Cent kommt an

„Besonders wichtig bei solchen Hilfsaktionen sind Vertrauenswürdigkeit und Transparenz. Das Rote Kreuz sorgt dafür, dass jeder Cent Hilfe dort ankommt, wo er gebraucht wird. Und die Salzburger Nachrichten und ihre Partnermedien Salzburger Woche und Salzburg24 berichten darüber ausführlich“, sagt Chefredakteur Manfred Perterer.

Ziel ist ein Verteilzentrum in Niemce im Osten von Polen. Von dort werden die Hilfsgüter koordiniert von den Verantwortlichen vor Ort weitergeleitet.

 

Geldspenden sind die wirksamste Hilfe

Beschaffung, Transport, Verteilung und Lagerung von Hilfsgütern sind eine logistische Mammutaufgabe. Vor allem die Verteilung und Lagerung im Krisengebiet sind aufgrund der sich ständig ändernden Lage mit großen Herausforderungen verbunden. „Umso wichtiger ist es, zielgenau auf den gemeldeten Bedarf zu reagieren und die Versorgungswege nicht zu überlasten“, sagt der Rotkreuz-
Präsident, „wir stehen diesbezüglich in engstem Austausch mit dem Internationalen Roten Kreuz und den Rotkreuz-Verantwortlichen in der Ukraine und in den Nachbarländern, um den Opfern des Konfliktes gezielt zu helfen.“

Dank der überragenden Spendenbereitschaft der Salzburgerinnen und Salzburger kann das Rote Kreuz Salzburg bereits weitere Hilfsgütertransporte in der nächsten Zeit planen.

 

Spendenkonto für die humanitäre Hilfe in der Ukraine und den Nachbarländern

Kennwort: „Hilfe für Ukraine“

Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Salzburg

Salzburger Sparkasse

IBAN: AT11 2040 4005 0025 1363

BIC: SBGSAT2SXXX

 

oder

 

Salzburger Sparkasse

BIC: SBGSAT2SXXX

IBAN: AT28 2040 4000 0000 5470

 

 

Foto Credit: Rotes Kreuz Salzburg

Salzburg, 10.03.2022

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Roberta Thanner

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