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Jugendrotkreuz Salzburg schließt Rettungsschwimm-Ausbildung für Pädagog:innen erfolgreich ab

Anfang Juli haben 44 Pädagog:innen aus ganz Salzburg am Universitäts- und Landessportzentrum Rif die Rettungsschwimm-Ausbildung des Jugendrotkreuzes Salzburg erfolgreich abgeschlossen. Ziele der Ausbildung sind die Qualifizierung der Pädagog:innen, um im Rahmen des Unterrichts bzw.  bei Schulveranstaltungen beim Schwimmen assistieren bzw. als Aufsichtsperson eingesetzt werden zu können. Im Rahmen des Kurses haben die Teilnehmer:innen den Helfer- oder Retterschein erworben, vier Teilnehmer:innen sind nun zudem ausgebildete Rettungsschwimmlehrer:innen und können künftig andere Pädagog:innen als Helfer:innen oder Retter:innen ausbilden.

Förderung der Lebenskompetenz Schwimmen
Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr freut sich Robert Tschaut, Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg und Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen des Salzburger Jugendrotkreuzes, über den großen Zulauf in diesem Jahr: „Wir freuen uns sehr über so viele Pädagog:innen, die sich in den Ferien Zeit für diese wichtige Ausbildung nehmen. Uns geht es zum einen darum, die Schulorganisation zu unterstützen. Damit Schüler:innen im Rahmen von Schulveranstaltungen schwimmen gehen können, benötigen die begleitenden Pädagog:innen zumindest den Helferschein. Zum anderen geht es uns vor allem darum, die Lebenskompetenz Schwimmen zu fördern und sicherzustellen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche schwimmen können.“

Zweiter Lehrgang des Jugendrotkreuzes
Der Lehrgang ist sehr breit angelegt: „Neben Anforderungen wie 30 Minuten Dauerschwimmen, davon 10 Minuten in Rückenlage ohne Armtätigkeit, 25 Meter Streckentauchen oder Sprüngen vom 3-Meter-Brett, sind uns auch die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen bis hin zur praktischen Ausführung der Wiederbelebung besonders wichtig“, so Jugendrotkreuz-Schwimmtrainer und Lehrgangsleiter Michael Löberbauer.

Ziel des Jugendrotkreuzes ist eine jährliche Rettungsschwimm-Ausbildung. „So können Kinder sicher schwimmen lernen, die Sicherheit in den Bädern und Seen wird erhöht und Pädagog:innen dürfen sich, auch wenn sie keine Sportlehrer:innen sind, mit den Kindern und Jugendlichen am und im Wasser aufhalten“, erklärt Löberbauer.

Motivierte Kursteilnehmer:innen
Das Programm des Lehrganges war anspruchsvoll, doch die Teilnehmer:innen waren mit großem Engagement und viel Motivation bei der Sache. Die Gründe für die Teilnahme an dem Lehrgang decken sich weitgehend mit den Zielsetzungen der Organisator:innen. „Ich möchte mit den Schüler:innen ins Bad gehen können und sie dort absichern, aber vor allem auch mein Wissen über das Schwimmen an sie weitergeben. Das hilft ihnen nicht nur in der Schule, sondern insbesondere auch abseits vom Schulbetrieb“, so Lisa Birglechner von der Mittelschule Köstendorf zu ihrem Beweggrund, den Lehrgang zu belegen. Astrid Breuninger, ebenfalls von der Mittelschule Köstendorf, stimmt ihr zu und ergänzt: „Es ist eine starke persönliche Motivation, dieses Wissen zu erwerben und die Schüler:innen zu unterstützen. Ich möchte für mich die Sicherheit haben und das gute Gewissen, die Kinder und Jugendlichen am und im Wasser sicher betreuen zu können.“

 

Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg

Foto 1: 44 Pädagog:innen nahmen an der Rettungsschwimm-Ausbildung des Jugendrotkreuzes Salzburg teil

Foto 2: Robert Tschaut von der Bildungsdirektion Salzburg möchte das Schwimmen in den Schulen, vor allem aber die Lebenskompetenz Schwimmen fördern.

Foto 3: Michael Löberbauer (links) leitet den Rettungsschwimm-Lehrgang und schult die Teilnehmer:innen in Rettungstechniken und Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Foto 4: Lisa Birglechner (links) und Astrid Breuninger, Lehrerinnen an der Mittelschule Köstendorf, möchten dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche gut und sicher schwimmen können.

Foto 5: Teil der Ausbildung ist es, 10 Minuten in Rückenlage ohne Armtätigkeit zu schwimmen.

Foto 6: Die Teilnehmer:innen lernen die richtigen Rettungstechniken, um Schwimmer im Wasser retten zu können.

Salzburg, am 15. Juli 2024

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Roberta Thanner

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