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Reisebericht vom Brennsee 17. - 24.09.2022
Eine Reise in das Bundesland mit den vielen Seen
Kärnten ist mit seinen mehr als 1.200 stehenden Gewässern und Seen geradezu prädestiniert für einen Urlaub, so auch für unsere Betreute-Reisen-Unternehmungen.
Drei Reisegäste aus Vorarlberg fuhren mit Fahrer Rudi Reiher sowie Erika Stemer als DGKS nach Salzburg. Beim Gasthof Simmerlwirt wurden sie herzlich von der oberösterreichischen Betreute-Reise-Gruppe mit Ingrid Sölkner als Reiseleiterin, DGKS Lisa Naderer, den Altenfachbetreuerinnen Eva Pfeffer und Ingrid Aigner, der auszubildende Reisebegleiterin Margit Sindt-Lohninger und 21 reiselustigen Mitreisenden empfangen. Mit Sanj, dem feschen Busfahrer, kam die Reisegruppe am späteren Nachmittag dann sicher im Hotel Burgstallerhof in Feld am See an.
Gleich am nächsten Tag stand ein Gottesdienst in der Stiftskirche in Millstatt auf dem Programm. Die Kirche wurde 1.070 n. Ch. als Kloster erbaut und ist heute in staatlicher Verwaltung. Montags hatte Sanj seinen Ruhetag. So gab es im Anschluss genügend Zeit zur individuellen Tagesgestaltung, wie Ertüchtigung in der Spa-Oase oder für Spielezeit, natürlich in Begleitung des Rotkreuz-Teams.
Die jungen Chef-Leute führten uns an den Brennsee, der auch Feldsee genannt wird, und erzählten uns Geschichtliches dazu: Ursprünglich waren der Aflitzer- und der Brennsee zusammen. Einer volksnahen Erzählung nach stürzte durch ein Erdbeben der Gipfel des Mirnocks ein und teilte die Seen. Einer Sage nach hauste oben ein Riese, der vor Wut einen Felsblock in den See warf, nachdem der schönen Fischerstochter, die er zuvor entführt hatte, die Flucht gelungen war.
„Schiff ahoi“ auf dem drittgrößten See, dem Ossiachersee, hieß es gleich am nächsten Tag. Von Landskron aus schipperten wir zwei Stunden über den grünschimmernden See. Dabei konnten wir einen Blick auf die Gerlitze, dessen Bergkuppe 1.909 Metern Höhe liegt und einer der südlichen Nockberge ist, bestaunen.
Ein Highlight war natürlich auch die Fahrt auf der Nockalmstraße mit ihren 52 Kehren (Reidn genannt). Auf der Glockenhütte auf 2.027 Metern konnte man eine Mütze gut vertragen. Bei der Wunschglocke konnte gebimmelt werden, dann würden auch geheime Wünsche in Erfüllung gehen.
Besonders zu erwähnen ist auch die Fahrt zum Pyramidenkogel in Keutschach mit Blick über den gesamten Wörthersee. Sanj bemühte sich sehr und fuhr uns trotz Rushhour als Extra-Tour durch Velden, damit wir das Casino und das Schloss noch wenigstens vom Bus aus anschauen konnten.
Am Abend spielten die Kärntner Urgesteine, Siggi & Simon, mit Teufelsgeige und Quetschen für uns auf. Bei der Polonaise konnte fast niemand mehr ruhigsitzen. Frau Rager unterhielt uns abends öfters mit ihren selbst geschriebenen Mundart-Weisen, was für uns Ländle-Gäste vor allem bedeutete, die Ohren zu spitzen. Zudem wurde ein Geburtstagskind in unserer Runde mit einem Ständchen vom Team und einem kleinen Geschenk beim Frühstück geehrt.
Nach einer Woche hieß es Abschied nehmen. Die Oberösterreicher fuhren wieder via Simmerlwirt nach Hause und die Vorarlberger mit Rudi in die Heimat.
Zum Abschluss gab es aber zuvor noch ein großes Lob für das gesamte Hotelteam.
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Martina Streng
Landesverband Vorarlberg
Montag bis Donnerstag:
08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr