Chronik der Bezirksstelle Klosterneuburg
Die Bezirksstellenleiter des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Niederösterreich, Bezirksstelle Klosterneuburg ab 1945:
- Dipl.-Päd. Thomas Wordie (seit 2016)
- DDr. Cornel Binder-Krieglstein (2011 - 2016)
- Ing. Andreas Tauchner (2006 – 2011)
- Verw. Werner Hajek (1996 – 2006)
- Dr. Georg Schmiedecker (1986 – 1995)
- Med.-Rat Dr. Johann Krapfenbauer (1977 – 1986)
- Ing. Josef Schmutzer (1969 – 1977)
- Verw. Konrad Tragauer (1967 - 1969)
- Prof. Dr. Hans Sachs (1962 – 1967)
- Amtsrat Alfred Forster (1953 – 1962)
- Dr. Laurenz Strebl (1949 –1953)
- Franz Hagenbucher ab 1947
- Ludwig Rucicka ab 1945
Die Bezirksstelle Klosterneuburg hat eine bewegte Geschichte. Hier sollen chronologisch die wesentlichsten Punkte genannt werden:
2024 - Zum Jahresbericht
2023 - Zum Jahresbericht
2022 - Zum Jahresbericht
2021 - Zum Jahresbericht
2020 - Zum Jahresbericht
2019 - Zum Jahresbericht
2018 - Zum Jahresbericht
2017 - Zum Jahresbericht
- 1. Juli: Die Bezirksstelle wird um das ehemalige Sonnenstudio (ca. 120 m²) erweitert.
- 1. Mai: Das Notarztsystem wird von der Holding übernommen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Notärzte vom Roten Kreuz gestellt und kommen nicht mehr vom Landeskrankenhaus Klosterneuburg
- 1. Jänner: Die Bezirksstelle Klosterneuburg ist Teil des politischen Bezirkes Tulln und damit auch Teil des Bezirkskommandos.
2016 - Zum Jahresbericht
- 31. Dezember: Der politische Bezirk Wien-Umgebung ist aufgelöst. Damit auch das Bezirkskommando Wien-Umgebung.
- März: Das Landeskrankenhaus Klosterneuburg hat keine durchgehend besetzte chirurgische Abteilung (nur noch Tagesklinik) mehr. Patienten müssen in das LKH Tulln gebracht werden.
- 28. Jänner: Wahl der neuen Bezirksstellenleitung. Neuer Bezirksstellenleiter wird Thomas Wordie
- 1. Jänner: Die Bezirksstelle Klosterneuburg wird Standort der Hauskrankenpflege des Roten Kreuzes.
- Spezialausbildungen werden umgesetzt: Ausbildung Rettungsführerschein (Berechtigt Fahrzeuge über 3,5 bis 5,5 Tonnen im Rettungsdienst zu lenken) und RTW-Zusatzqualifikation.
- Die Gemeinde Klosterneuburg wurde durch das Rote Kreuz als „Freiwilligen freundliche Gemeinde“ ausgezeichnet.
2015
- September: Das Notarztsystem wird von einem Notarztwagen auf ein Notarzteinsatzfahrzeug (Notfallsanitäter als Fahrer und Arzt an Board, keine Transportmöglichkeit) umgestellt.
- Menschen auf der Flucht: Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und dem Irak kommen über die Balkanroute nach Österreich um nach Deutschland weiter zu reisen. Das Bezirkskommando des Roten Kreuzes Wien-Umgebung richtet im Multiversum Schechat ein Transitquartier ein, das von den Mitarbeiter des Bezirkes (unter anderem die Feldküche) mehrere Wochen betrieben wird.
- Am Gebiet des Flughafens Wien-Schwechat wird ein Quartier für Flüchtlinge eingerichtet. Dieses wird mehrere Monate durch das Rote Kreuz betrieben. Unzählige freiwillige Stunden wurden von freiwilligen Mitarbeitern vor Ort verbracht.
2014
- Der erste Rot-Kreuz-Ball (20.09.) findet in der Babenbergerhalle statt.
2013
- Klosterneuburg ist von dem Jahrhunderthochwasser stark betroffen. Das Bezirkskommando des Roten Kreuzes Wien-Umgebung steht mit der Bezirksstelle in Dauereinsatz. Auch das Team Österreich kommt zum Einsatz. Auch beim Wiederaufbau konnte das Rote Kreuz durch Geld- und Sachspenden vor Ort helfen.
- Christian Gröschl übernimmt die Aufgaben als Bezirksstellengeschäftsführer von Martin Bachmann
2011
- Die Rot-Kreuz-Jugend veranstalten den JRK City Cross als Radveranstaltung mit anderen Vereinen am Rathausplatz Klosterneuburg.
2010
- Das erste Teddybärenkrankenhaus wurde im Sommer im Rahmen des Ferienspiels der Gemeinde durch die Rot-Kreuz-Jugend organisiert.
- Die Organisation der Punsch-Hütte am Leopoldifest wird von der Rot-Kreuz-Jugend übernommen.
2009
- Die Rot-Kreuz-Jugend veranstaltet das erste Seifenkistenrennen in der oberen Stadt Klosterneuburg.
2007
- Das Rote Kreuz Klosterneuburg feiert seinen 80ten Geburtstag mit einer großen Veranstaltung am Rathausplatz Klosterneuburg.
2006
- Das 100te Rufhilfe - System wird aufgestellt.
2005
- Der Feuerwehrnotruf und die Alarmierung der Feuerwehren wurden weiterhin von Mitarbeitern des Roten Kreuzes Klosterneuburg betreut, dann werden dieses Aufgaben an die Leitstelle Stockerau übergeben.
- Das Rote Kreuz Klosterneuburg veranstaltet den ersten Rescue Cup (Hallenfußballturnier) im Happyland Klosterneuburg.
2004
- Eine Jugendgruppe wird in Klosterneuburg ins Leben gerufen. Es kann somit von der Gründung der Klosterneuburger Rot-Kreuz-Jugend gesprochen werden.
- Die Alarmierung des Roten Kreuzes wird von der neuen überregionalen Leitstelle LEBIG übernommen.
2003
- Der erste Laien-Defibrillator wird an die Stadtgemeinde Klosterneuburg übergeben.
2002
- Ein neuer Ausfahrtenrekord wird eingefahren. In diesem Jahr werden 20.830 Ausfahrten von den Mitarbeitern des Roten Kreuzes Klosterneuburg geleistet.
- Durch das neu geschaffene Sanitätergesetz werden das Berufsbild, die Ausbildung und die Notfallkompetenzen gesetzlich fixiert. Die bestehenden Mitarbeiter müssen dafür eine Prüfung absolvieren.
2001
- Nach sechs Jahren entspricht der Notarztwagen nicht mehr den modernen Anforderungen, daher muss er ersetzt werden. Der dritte Notarztwagen geht in Betrieb. Erstmals steht ein allradgetriebener Fiat als Notarztwagen zur Verfügung.
- Weitere halbautomatische Defibrillatoren werden angeschafft und Fahrzeuge mit diesen ausgestattet.
- Das Kriseninterventionsteam wird in Klosterneuburg ins Leben gerufen, um Angehörigen in Ausnahmesituationen helfen zu können.
2000
- Die Feldküche Klosterneuburg wird angeschafft.
- Für alle Mitarbeiter wird eine verpflichtende Fortbildung von 10 Stunden eingeführt.
- Das erste Rufhilfe - System wird in Klosterneuburg in Betrieb genommen.
- Neueinrichtung der Leitstelle: Nach umfangreichen personellen, technischen und baulichen Vorbereitungsmaßnahmen wird die neue Leistelle in Betrieb genommen. Unter anderem wird das Notrufabfragesystem AMPDS eingeführt und die technische Einrichtung gänzlich erneuert.
- Ebenfalls wird die Alarmierung der Feuerwehren des Abschnittes Klosterneuburg, sowie Alarmierungstätigkeiten für die Stadtgemeinde Klosterneuburg werden von den Rot-Kreuz-Disponenten übernommen.
1999
- Ein weiterer Meilenstein in der Klosterneuburger Notfallversorgung: Der erste halbautomatische Defibrillator wird angeschafft. Diesen können die Sanitäter des Roten Kreuzes im Notfall einsetzen.
1997
- Ein neues Alarmierungssystem geht in Betrieb. Zusätzlich zum Funk stehen nun auch die bekannten Air-Pager zur Verfügung.
1996
- Leistungsüberblick: erstmals über 15.000 Einsätze
- Nach fünf Jahren ist eine Neuanschaffung des Notarztwagens notwendig. Der zweite Notarztwagen geht in Betrieb und bringt den notwendigen technischen und medizinischen Fortschritt.
1995
- Das Medizinische Großunfallset (MEGUS) wird angeschafft.
1993
- Durch den Bau des Parkdecks (ab 1992) in der Hundskehle übersiedelt das Rote Kreuz in seine neuen Räume im Erdgeschoß des Parkdecks. Dies bringt eine deutliche Verbesserung der Unterstellungsmöglichkeit für die Fahrzeuge des Roten Kreuzes.
- Ein neuer Rettungs- und Krankenbeförderungsvertrag wird mit der Stadtgemeinde Klosterneuburg abgeschlossen.
- Eine weitere Verbesserung der Notfallversorgung: Der erste Defibrillator für den Notarztwagen wird angeschafft.
- Der erste Seniorentreff unter der Leitung von Inge Sengstschmid wurde an der Bezirksstelle organisiert.
1991
- Ein Meilenstein in der Klosterneuburger Notfallversorgung: Der erste Notarztwagen geht in Betrieb. Als Fahrzeug wird ein gebrauchter Notarztwagen der Stadt Wien eingesetzt. Die Notärzte werden vom Land Niederösterreich finanziert und im Krankenhaus stationiert.
- 12 Sanitätshelfer werden zu Notarztwagen-Sanitätern ausgebildet.
- Zum ersten Mal finden die Rotkreuztage statt. Als Veranstaltungsort wird die Babenbergerhalle gewählt.
1989
- Leistungsüberblick: 13.943 Ausfahrten, 329.543 km werden gefahren, 37.150 freiwillig geleistete Stunden
- Eine Spendenaktion für den ersten Notarztwagen in Klosterneuburg wird ins Leben gerufen.
- Das 21. Rotkreuz-Fest findet statt.
1988
- Leistungsüberblick: 13.560 Ausfahrten, über 300.000 km werden gefahren.
- Durch die steigenden Anforderungen ist eine Steigerung von vier auf fünf Teams an Werktagen unumgänglich.
- Das 20. Rotkreuz-Fest findet statt.
1987
- Leistungsüberblick: 11.693 Ausfahrten, davon 840 durch den Ärzte-Notdienst, 252.127 km werden zurückgelegt.
- In der Novelle zum Ärztegesetz 1984 wird erstmals die Ausbildung von Notärzten gesetzlich geregelt. Die neu geregelte Ausbildung wird von den niedergelassenen Ärzten, die sich am notärztlichen Bereitschaftsdienst beteiligen, Großteils absolviert.
- Das 19. Rotkreuz-Fest findet statt.
1986
- Der notärztliche Bereitschaftsdienst wird in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten eingerichtet. Nach umfangreichen Vorbereitungen, wie Ausbildung der niedergelassenen Ärzte und Ausstattung deren PKWs mit Notfallausrüstung und Rotkreuz-Funkgeräten, kann die Notfallversorgung der Bevölkerung erheblich verbessert werden.
- Zu Notfällen wird der notärztliche Bereitschaftsdienst und ein Krankentransportwagen, der mit EKG, Defibrillator, Beatmungsgerät und Notfallmedikamenten ausgestattet ist, entsendet. Die Ärzte werden mittels Funkpager alarmiert und benutzen ihre privaten PKWs für die Fahrt zum Einsatzort. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die ersten „echten“ Notarztwagenstützpunkte in Niederösterreich erst in Planung.
- Leistungsüberblick:10.328 Ausfahrten, 220.651 gefahrene Kilometer
- Das 18. Rotkreuz-Fest findet statt. Neuer Veranstaltungsort ist der Sportplatz Happyland.
1985
- Leistungsüberblick: 9.288 Ausfahrten; Über 200.000 gefahrene Kilometer
- Für den Ärzte-Notdienst wird die Notrufnummer 141 in ganz Niederösterreich eingeführt.
- Das Haus in der Hundskehle ist nach fünf Jahren ebenfalls zu klein geworden, durch einen Zubau werden neue Räume für den Katastrophenzug geschaffen.
- Eine große Ehre für das Rote Kreuz Klosterneuburg:
Der Niederösterreichische Landesrettungstag findet in Klosterneuburg statt.
1983
- Leistungsüberblick: 7.288 Ausfahrten, davon 516 durch den Ärzte-Notdienst. Es werden 126.600 km gefahren.
- Der Frühlingsball wird wieder veranstaltet.
- Das 15. Rotkreuz-Fest findet statt.
1982
- Leistungsüberblick: 6.631 Ausfahrten. 649 Ausfahrten werden durch den Ärzte-Notdienst gefahren. 103.944 gefahrene Kilometer
- Das 14. Rotkreuz-Fest findet statt.
1981
- Leistungsüberblick: 6.069 Ausfahrten. 749 durch den Ärzte-Notdienst.
- Es werden 102.649 km gefahren.
- Die Mannschaftsstärke umfasst 143 Mitglieder.
- Das 13. Rotkreuz-Fest findet statt.
1980
- Das Dienstgebäude in der Franz-Rumpler-Straße ist bereits nach acht Jahren zu klein geworden. Das Rote Kreuz übersiedelt in das ehemalige Arbeitsamt in der Hundskehle. Die Finanzierung des neuen Gebäudes erfolgt durch die Rotkreuz-Mitarbeiter. Einerseits durch ihre finanzielle Hilfeleistung, andererseits durch ihren Arbeitseinsatz
- Ein Frühlingsball wird im ehemaligen Stiftskeller veranstaltet.
- Das 12. Rotkreuz-Fest findet statt.
- Leistungsüberblick: 5.643 Ausfahrten, davon entfallen 676 auf den Ärzte-Notdienst
- 94.165 km werden zurückgelegt
1979
- Leistungsüberblick: 5.069 Ausfahrten, davon 695 durch den Ärzte-Notdienst
- Es werden 87.791 km zurückgelegt. Es stehen bereits sieben Rettungsfahrzeuge zur Verfügung.
- Das 11. Rotkreuz-Fest findet statt.
- Ein Frühlingsball wird veranstaltet.
1978
- Leistungsüberblick: 4.798 Ausfahrten, davon entfallen 726 auf den Ärzte-Notdienst
- Es werden 83.623 km mit den Fahrzeugen der Bezirksstelle zurückgelegt.
- Eine Hilfsstelle im Strandbad wird eingerichtet. Dieses ist am Wochenende besetzt.
- Das zehnte Rotkreuz-Fest findet statt.
1977
- Leistungsüberblick: 4.149 Ausfahrten, davon 575 vom Ärzte-Notdienst
- Es werden 79.666 km zurückgelegt. Es stehen sechs Rettungsfahrzeuge zur Verfügung
- 4 hauptberufliche Mitarbeiter
- 65 freiwillige Mitarbeiter
- Das neunte Rotkreuz-Fest findet statt.
1976
- Leistungsüberblick: 4.321 Ausfahrten, 254 Rettungsausfahrten, 3.335 Krankentransporte, 732 Ausfahrten des Ärzte-Notdienstes. Insgesamt werden 82.433 km zurückgelegt.
- Das achte Rotkreuz-Fest findet statt.
1975
- Der Ärzte-Notdienst, der an Wochenenden erreichbar ist, wird gemeinsam mit der Bezirksärzteorganisation eingerichtet. Bis zu diesem Zeitpunkt steht der Bevölkerung an Wochenenden kein Arzt zur Verfügung. Erkrankte müssen zur Behandlung das Krankenhaus aufsuchen.
- Die Bereitschaftsärzte werden von den Sanitätern mit Rot-Kreuz-Fahrzeugen zu den Visiten gebracht, stehen aber auch bei der Versorgung von „echten“ Notfallpatienten zur Verfügung. Die ersten Ansätze zu einer „notärztlichen“ Versorgung werden somit getätigt. Später wird das in Klosterneuburg realisierte Modell des Ärzte-Notdienstes in ganz Niederösterreich eingeführt.
- Neuer Ausfahrtenrekord: 3.016 Ausfahrten
- Das siebente Rotkreuz-Fest findet statt.
1974
- Leistungsüberblick: Mehr als 2.800 Ausfahrten
- Das sechste Rotkreuz-Fest findet statt.
1972
- Das Dienstgebäude Franz-Rumpler-Straße wird seiner Bestimmung übergeben. Erstmals in Niederösterreich befinden sich die Stationen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der ehemaligen Gendarmerie in einem Gebäude.
- Das vierte Rotkreuz-Fest findet statt.
1970
- Das zweite Rotkreuz-Fest findet statt. Der Veranstaltungsort wechselt in die Strandbadstraße bei der Durchstichbrücke.
1969
- Das erste Rotkreuz-Fest findet statt. Als Veranstaltungsort wird ein Platz in der Nähe der Agnesbrücke gewählt.
1968
- Leistungsüberblick: 2.425 Einsätze, 50.000 gefahrene Kilometer
- Der Neubau des Dienstgebäudes in der Franz-Rumpler-Straße wird als gemeinsame Einsatzzentrale für Rotes Kreuz, Feuerwehr und der damaligen Gendarmerie geplant.
1967
- Die Aufnahme des Funkbetriebes bringt eine großartige Verbesserung des Rettungswesens. Bis dahin konnte es vorkommen, dass aufgrund der fehlenden Erreichbarkeit, die Einsatzkräfte an Hilfsbedürftigen „vorbei“ gefahren sind.
- Die Notrufnummer 144 geht in Betrieb und bietet somit eine einheitliche Notrufnummer in Österreich.
- Es stehen bereits drei Rettungsfahrzeuge im Dienst.
1960
- Aufgrund ständig steigender Einsatzzahlen muss tagsüber ein zweiter Rettungswagen besetzt werden.
- Die bisher in Verwendung stehenden Skoda-Rettungswagen werden durch VW-Transporter ersetzt.
1956
- Ein großer Flüchtlingsstrom aus Ungarn erreicht Österreich. Ein Lager für 2.000 Flüchtlinge wird in der ehemaligen Pionierkaserne in der Leopoldstraße eingerichtet. Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes.
1945
- Neugründung der Bezirksstelle Klosterneuburg
- Der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg gestaltet sich sehr schwierig. Es steht kaum Material zur Verfügung und wenn, dann Schlechtes. Es muss fast von Null wieder begonnen werden.
- Die Aufgaben des Rettungswesens werden vom Roten Kreuz übernommen. Die Sanitätsabteilungen der Feuerwehr aufgelöst.
- Ein Mercedes - LKW mit selbst gebautem Holzaufbau steht zur Verfügung, dieser brennt 1950 ab.
- Für die Mannschaft steht ein kleiner Raum im Krankenhaus zur Verfügung.
1938
- Auflösung des Österreichischen Roten Kreuzes
- Als Konsequenz auf den Anschluss von Österreich an Deutschland wird das gesamte Sanitätsmaterial, die Mannschaft der Sanitätsabteilung, sowie das Rote Kreuz Klosterneuburg in das „Eigentum“ des Deutschen Roten Kreuzes übernommen.
- Die Tätigkeit des Roten Kreuzes wird vorrangig auf militärische Ereignisse und deren Folgen gerichtet. Der Rettungsdienst wird von der Feuerschutzpolizei übernommen.
- Die Sanitätsabteilung der Feuerwehr wird unfreiwillig aufgelöst.
1935
- Leistungsüberblick: 600 Mitglieder, 580 Einsätze, 399 Krankentransporte, 181 Hilfeleistungen bei Unfällen, 6 Hilfsstellen während der Wintersportsaison
- Erstmals werden Schulungen über Gas- und Luftschutz sowie Luftschutzübungen gehalten
- Die Mannschaft erhält erstmals einheitliche Uniformen.
- Der städtische Rettungsdienst des Krankenhauses wird eingestellt. Der Sanitätswagen wird dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.
1933
- Das erste Rettungsfahrzeug, der Marke Steyr, kann durch einen Spendenaufruf an die Bevölkerung angeschafft werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Rettungswagen noch von Pferden gezogen.
- Gleichzeitig wird von der Gemeinde Klosterneuburg ein Austro-Fiat-Sanitätswagen gekauft. Vorangegangen war ein politischer Streit, welche Organisation (Rotes Kreuz, Feuerwehr oder Krankenhaus) den Krankenwagen betreiben soll. Mit diesem Kraftfahrzeug wird bis 1935 auch im städtischen Krankenhaus der Rettungsdienst betrieben.
1931
- Erste Abnahme der Erste Hilfe Kurse unter Beisein des Landesverbandes des Roten Kreuzes.
1928
- Übernahme der Sanitätsgruppe
- Bau einer eigenen Station im Freibad Klosterneuburg
1927
- 12. März 1927: Neugründung einer Ortsgruppe des Roten Kreuzes in Klosterneuburg
- Die Feuerwehrkommandanten werden in den Ausschuss des Roten Kreuzes Klosterneuburg übernommen.
- Ab 1927 wird mit der Gründung des Roten Kreuzes Klosterneuburg der Rettungsdienst parallel von der Feuerwehr und dem Roten Kreuz geleistet (Sanitätsabteilung als Teil der Feuerwehr). Davor wird dieser ausschließlich durch die Feuerwehr Klosterneuburg betrieben.
1925
- Die Feuerwehr Klosterneuburg tritt dem Verein des Roten Kreuzes bei.
1922
- Als Reaktion auf die Überlastung der Spitalsdiener wird dem Ansuchen der Feuerwehr, Krankentransporte zu übernehmen, stattgegeben.
- Die Feuerwehr übernimmt die Krankentransporte in der Nacht im Zeitraum zwischen 18:00 – 06:00.
1920
- Sanitätsmaterial wird auch für die Ortsfeuerwehren zur Verfügung gestellt.
1919
- Ab 1919 finden wieder „Sanitätskurse“ statt.
1918
- Nach Kriegsende werden wie vor dem Krieg wieder Sanitätstaschen in folgenden Einrichtungen deponiert: Feuerwehrwachen, Rathaus, Polizeiwachen, bei Sanitätern zu Hause
1914
- Mit Beginn des 1. Weltkrieges wird die Verwundeten -Transportkolonne reaktiviert.
Diese übernimmt die Versorgung der Verwundeten, die in Zügen herangebracht werden. Die Stadt gleicht einem großen Feldlazarett. - Die gesamte Mannschaft der Feuerwehr steht, durch Listen geregelt, 24 Stunden am Tag zur Verfügung.
- Im Jahr 1918 werden zu Kriegsende 125 Transporte mit 15.000 Verletzten verzeichnet.
1912
- Ansuchen an das K. u. K. Kriegsministerium für Überlassung eines Krankenwagens. Diesem Antrag wird Folge geleistet. 3 Krankentransportwägen werden übergeben, die zusätzlich noch mit Krankentragen ausgestattet sind.
1909
- Leistungsüberblick und Inventar: 56 Hilfeleistungen, 1 Rettungswagen mit Pferdegespann, 1 ausgestatteter Rettungskasten, 4 Feldtragbahren, 1 gepolsterte Trage, 8 ausgestattete Sanitätstaschen, Ankauf eines Krankentransport-Fahrrades mit gedeckter Tragbahre
1905
- Ein von Pferden gezogener Rettungswagen, der Eigentum der Gemeinde ist, steht für die Sanitätsabteilung zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgt über die Feuerwehr oder die Gemeinde. Oberst Baumuck übergibt 4 Feldtragbahren
1903
- Das Material der Sanitätsabteilung besteht aus: Einem Sanitätskasten und ein paar weißen Armbinden mit rotem Kreuz
1902
- Ab 1902 finden jährlich „Sanitätskurse“ statt, in denen Erste Hilfe gelehrt wird, da es noch keine Sanitäter-Ausbildung gibt.
1901
- Erneuter Antrag durch Bürgerschuldirektor Leopold Berger. Verbandsmaterial wird angeschafft. 1901 gilt als Gründungsjahr der Sanitätsabteilung.
- Erster Saniätskurs in der Langstöger-Schule
1898
- Neuerlicher Antrag auf „Herstellung einer Rettungsabteilung“ durch Josef Guth (Hauptmannstellvertreter), wieder wird dem Antrag nicht Folge geleistet.
1897
- Otto Degenfeld, Mitglied des Feuerwehrausschusses, stellt Antrag auf „Herstellung einer Rettungsabteilung“. Dieser wird zur Kenntnis genommen, es folgt jedoch kein Resultat.
1882
- Durch einen Aufruf werden die Bürger ersucht, dem „Löblichen Zweigverein des patriotischen Landeshilfsvereines für Niederösterreich der österreichischen Gesellschaft vom rothen Kreuze“ beizutreten. Aufgabe dieses Vereins ist „den Verwundeten und im Felde erkrankten Kriegern Hilfe zu leisten, deren Pflege nach Thunlichkeit zu verbessern … und ebenso den hilfsbedürftigen Invaliden, Militär – Witwen und Waisen tatkräftige Unterstützung angedeihen zu lassen“.