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Das ist die neue Rotkreuz-Landeszentrale

Mit der Errichtung der Landeszentrale in Graz-Puntigam bietet das Rote Kreuz der Bevölkerung ab Herbst 2025 ein neues, hochmodernes Kompetenzzentrum. Damit schafft das Rote Kreuz Synergieeffekte, die maßgeblich zur noch weiteren Steigerung der Versorgungs- und Dienstleistungsqualität beitragen. 

Es ist ein historisches Bauprojekt, das in der Herrgottwiesgasse 281 in Graz-Puntigam mit der neuen Landeszentrale des Roten Kreuzes Steiermark verwirklicht wird. Auf mehr als 17.000 Quadratmetern Grund werden erstmals in der Geschichte des Roten Kreuzes in der Steiermark die Leitungen sämtlicher operativer Einheiten sowie alle administrativen Bereiche in einem gemeinsamen Kompetenzzentrum vereint. In Summe wird die neue Landeszentrale mit ihrer geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2025 damit zehn Standorte in Graz und in der Steiermark zusammenfassen. 

Konkret angesiedelt wird neben den administrativen Bereichen die neue und zusätzlich modernisierte Rettungsleitstelle mit dem Einsatzzentrum sowie das Bildungszentrum – jeweils für die gesamte Steiermark. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung sämtlicher beruflicher und freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Zivildiener sowie der steirischen Bevölkerung wird damit künftig unter modernsten Bedingungen in Graz-Puntigam erbracht werden. Darüber hinaus werden die Landespflegedienstleitung der steiermarkweit tätigen Pflege- und Betreuungsdienste, das Jugendrotkreuz, der gesamte Blutspendedienst, sowie die Sozialen Dienste mit einer regelmäßigen Sozial(hilfe)-Beratung in der Landeszentrale situiert. Über die Woche verteilt werden damit mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Standort tätig sein.  
 

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„Ein richtungsweisendes Zukunftsprojekt“
Die vielen Vorteile, die sich aus der Errichtung der Landeszentrale ergeben, liegen auf der Hand. Mag. Dr. Werner Weinhofer, Präsident des Roten Kreuzes Steiermark: „Die Errichtung der Rotkreuz-Landeszentrale ist ein richtungsweisendes Zukunftsprojekt – nicht nur für das Rote Kreuz, sondern vor allem auch für die steirische Bevölkerung. Wir senken Kosten, verkürzen Wege und schaffen nie dagewesene Synergieeffekte. Dadurch steigern wir unsere Effizienz in der Leistungserbringung im Sinne der steirischen Bevölkerung und im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch weiter.“  

Richtungsweisend ist das Zukunftsprojekt

Landeszentrale aber auch in der umweltschonenden Nutzung von Ressourcen. Präsident Weinhofer: „Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Bio-Diversität sind zentrale Bestandteile des Bauprojekts.“ So werden mehr als 8.000 Quadratmeter der Grundstücksfläche nachhaltig begrünt. Der so geschaffene Hain bietet Nist- und Brutplätze für Vögel und wichtigen Lebensraum für Insekten. Gießwasser für Garten und Hochbeete kommen von einer Regenwasserzisterne, eine 700 Quadratmeter große Photovoltaikanlage unterstützt in der Energieversorgung. Über thermische Bauteilaktivierung und Geothermie soll Grundwasser zur nachhaltigen Klimatisierung des Gebäudes genützt werden. 60 Fahrradabstellplätze und E-Ladestationen für die Fahrzeuge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zudem dazu beitragen, auch Abgasemissionen weiter zu reduzieren. 

Projektbegleitung durch externe Expertinnen und Experten 
Seinen Ursprung findet das Projekt der Landeszentrale bereits 2017, als mit einem eigenen Rotkreuz-Projektteam und der Unterstützung externer Expertinnen und Experten die langfristige Planung begonnen wurde. Im Zuge dessen wurden eigens Studien zu Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zur Auswahl des Projektstandorts angestellt. Zur Planung des Gebäudekomplexes wurde gemeinsam mit der Stadt Graz ein eigener Architekturwettbewerb ins Leben gerufen. Anschließend wurden mit größter Sorgfalt potenzielle Projektpartner eingeladen, mit denen ebenso sorgfältig bis zuletzt verhandelt wurde – für das bestmögliche Ergebnis im Sinne der steirischen Bevölkerung, des Roten Kreuzes und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der steirischen Bevölkerung“
Trotz der sorgfältigen Planung hätte das Projekt nicht ohne die große Unterstützung der Landesregierung, allen voran Landeshauptmann Mag. Christopher Drexler und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang sowie der Grazer Stadtregierung unter Bürgermeisterin Elke Kahr und Bürgermeisterin-Stellvertreterin Mag. Judith Schwentner umgesetzt werden können. Die Projektkosten von 45 Millionen Euro werden zu gleichen Teilen vom Land Steiermark, der Stadt Graz und dem Roten Kreuz getragen. Präsident Weinhofer: „Das Land Steiermark und die Stadt Graz leisten mit ihrer Unterstützung maßgebliche Beiträge zur langfristigen und bestmöglichen Versorgung der steirischen Bevölkerung. Mit der Landeszentrale wird für die steirische Bevölkerung ein neues Kompetenzzentrum für die Themen Katastrophenhilfe, Rettungsdienst, Pflege und Betreuung, Sozialhilfe, Migration, Blutspenden, humanitäre Hilfe und Jugendarbeit geschaffen.“ 
 

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