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Ab August 2023 im Einsatz: die erste steirische Rotkreuz-Drohne

Einsatzende Covid-19: Eine Rückschau

Mit 30. Juni enden österreichweit auch die letzten Corona-Maßnahmen. Für das Rote Kreuz endet damit „der längste und herausforderndste Einsatz seiner Geschichte“, sagt Dir. Mag. Andreas Jaklitsch, Landesgeschäftsführer in der Steiermark. Eine Rückschau.

Drei Jahre lang stand das Rote Kreuz steiermarkweit im Covid-Einsatz. Ab den ersten Tagen der Pandemie im Februar 2020 hat das Rote Kreuz Steiermark mit großem Einsatz und Engagement einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet: Im Auftrag der Steirischen Landesregierung war das Rote Kreuz zuständig für die stationäre und mobile Probennahme, die telefonische Gesundheitsberatung 1450 und die Durchführung der Impfstraßen zuständig.

Anpassung an den Pandemiewandel

„Bereits ab 13. März 2020, nur 17 Tage nach der ersten Virusinfektion in Österreich, waren wir mit unseren Teams der mobilen Probennahme in der Steiermark für die Bevölkerung im Einsatz“, blickt Landesgeschäftsführer Dir. Mag. Jaklitsch zurück. Wenig später verzeichnete das Rote Kreuz Steiermark Höchstwerte mit bis zu 1.946 mobilen Probennahmen pro Tag.

Auch bei der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 wurde rasch reagiert. Für die Beratung der steirischen Bevölkerung wurde in der Grazer Straßgangerstraße eilig eine Container-Landschaft mit neuen Büroräumen errichtet.

Im Lauf der drei Jahre wurden insgesamt eine Million Anrufe bei 1450 verzeichnet. Dabei gab es Spitzen von über 3.800 entgegengenommenen Anrufen pro Tag. Auch die Zahl der eigens für den Covid-Einsatz im Roten Kreuz eingestellten Mitarbeiter:innen ist schnell auf mehrere hunderte Personen gestiegen. „Zu den großen Herausforderungen der Pandemie zählte vor allem das ständige, kurzfristige Reagieren auf neue Situationen. Anfang 2021 haben wir die Teststraßen eröffnet und die Impfstraßen betreut, gefolgt von einer eigenen Online-Plattform für Verdachtsfälle. Parallel dazu stellten die zahlreichen Covid-Infektionstransporte eine weitere, große Herausforderung für unsere Sanitäter:innen dar“, erklärt Landesrettungskommandant Dr. Peter Hansak.

 „Essentielle Stützen der Gesellschaft“: Pandemiebekämpfung & Regelbetrieb

Neben dem Covid-Einsatz war das Rote Kreuz selbstverständlich wie gewohnt auch mit dem Rettungsdienst, dem Blutspendedienst, den Pflege- und Betreuungsdiensten und den vielen Sozialen Diensten immer für die steirische Bevölkerung da. Zu Beginn des Jahres 2022 stand das Rote Kreuz Steiermark zudem auch Menschen auf der Flucht aus der Ukraine mit Ankunftszentren zur Seite. Landesgeschäftsführer Jaklitsch bedankt sich für den großen Einsatz der vergangenen Jahre bei allen freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter:innen: „Unsere Mitarbeiter:innen sind essentielle Stützen der Gesellschaft. Sie haben sich jeden Tag aufs Neue den Herausforderungen der Pandemie gestellt – dafür ein großes Dankeschön! Herzlichen Dank auch an die vielen freiwilligen Mitarbeiter:innen, die das Rote Kreuz in dieser Zeit unterstützt haben.“

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