Einmal mehr verwandelte sich Schladming am 28. und 29. Jänner in das Zentrum des Wintersports und zog tausende begeisterte Zuschauer:innen in die Obersteiermark. Auch bei teils kräftigem Niederschlag konnten sich die tausenden Ski-Fans freilich auf die hervorragende sanitätsdienstliche Versorgung des Roten Kreuzes verlassen: Insgesamt standen für das Nightrace-Doppel 140 Rettungssanitäter:innen, 11 Notärzt:innen, 14 Rettungswagen, 11 mobile Gehstreifen, 4 eigens eingerichtete Sanitätshilfsstellen und 1 mobile Leitstelle bereit, um bei Bedarf schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Herausfordernde Tage gehen zu Ende
Die Mitarbeiter:innen des Roten Kreuzes waren während der Veranstaltungstage in Schladming mehrfach gefordert – vor allem witterungsbedingt, da die erhöhte Sturzgefahr einige Einsätze mit sich brachte. Glücklicherweise blieben größere Zwischenfälle aus. Von den über 37.000 Besucher:innen mussten insgesamt 24 Personen medizinisch versorgt werden, davon wurden 7 ins Krankenhaus gebracht. Norbert Pichler, Rotkreuz-Einsatzleiter vor Ort zeigt sich zufrieden: „Die Fans haben sich wieder einmal vorbildlich verhalten.“ Er ergänzt: „Für uns als Rotes Kreuz Steiermark ist es eine besondere Freude, Jahr für Jahr als verlässlicher Partner diese herausfordernden Großveranstaltungen zu begleiten. Wir sind besonders stolz auf unser eingespieltes Team, das mit unermüdlichem Einsatz und großer Flexibilität sowohl bei den Events als auch im gesamten Bezirk für eine lückenlose Versorgung sorgt.“ Abschließend richtet Pichler seinen Dank an alle Beteiligten: „Ein herzliches Dankeschön an unsere engagierten Mitarbeiter:innen für ihren unermüdlichen Einsatz vor, während und im Anschluss an die Renntage.“
Altbewährtes, neue Erkenntnisse und künftige Planungen
Während die Fans bereits voller Vorfreude auf die Alpine Ski-Weltmeisterschaft blicken, nutzt das Rote Kreuz in Liezen die Zeit, um die Veranstaltungstage Revue passieren zu lassen. Obwohl man auf bewährte Abläufe zurückgreifen kann, bringt jedes Nightrace neue Herausforderungen und Erkenntnisse mit sich, die in die Planung künftiger Veranstaltungen einfließen. „Auch aus diesem Jahr nehmen wir wertvolle Erfahrungen mit“, erklärt Norbert Pichler, Rotkreuz-Einsatzleiter vor Ort. „Kein Jahr gleicht dem anderen, es gibt immer Anpassungen und Neues zu berücksichtigen.“