Wir sind da Ö Österreich

Was bleibt?

Was bleibt von uns, wenn Katastrophen, Krieg und Zerstörung Erdteile unbewohnbar machen? Die Malerin Franziska Maderthaner hat sich diesem Thema für unsere zweite Edition 2023 aus künstlerischer Sicht genähert und ihre apokalpytischen Gedanken in Bildern festgehalten. Wird Kunst später einmal ein Zeugnis unserer Zeit sein? Wo werden sich in einer zerstörten Welt die Ikonen der Kunstgeschichte befinden? 

 

Sammelmappe

Alle vier Motive sind auch exklusiv in einer Sammelmappe erhältlich

€ 1.700,-

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Motiv: Aus der Serie „Was bleibt? - Boucher"

Franziska Maderthaner


Auflage: 10
Erscheinungsjahr: 2023
Mindestspende: € 480,00

Technik: fine-art-print auf 310g Hahnemühle, German Etching,
Format: 56,5 x 76 cm
Originale: 56,5 x 76 cm, Aquarell auf Papier

Druck: Zein Editions

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Motiv: Aus der Serie „Was bleibt? - Courbet"

Franziska Maderthaner


Auflage: 10
Erscheinungsjahr: 2023
Mindestspende: € 480,00

Technik: fine-art-print auf 310g Hahnemühle, German Etching,
Format: 56,5 x 76 cm
Originale: 56,5 x 76 cm, Aquarell auf Papier

Druck: Zein Editions

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Motiv: Aus der Serie „Was bleibt? - Manet"

Franziska Maderthaner


Auflage: 10
Erscheinungsjahr: 2023
Mindestspende: € 480,00

Technik: fine-art-print auf 310g Hahnemühle, German Etching,
Format: 56,5 x 76 cm
Originale: 56,5 x 76 cm, Aquarell auf Papier

Druck: Zein Editions

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Motiv: Aus der Serie „Was bleibt? - Pechstein"

Franziska Maderthaner


Auflage: 10
Erscheinungsjahr: 2023
Mindestspende: € 480,00

Technik: fine-art-print auf 310g Hahnemühle, German Etching,
Format: 56,5 x 76 cm
Originale: 56,5 x 76 cm, Aquarell auf Papier

Druck: Zein Editions

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Mit der Serie „Was bleibt?“ reagierte Franziska Maderthaner auf die vielen Schreckensmeldungen, die uns zurzeit umgeben. Krieg, Umweltkatastrophen und durch Menschen verursachte Zerstörung gefährden Kunst, vor allem erotische Darstellungen. Vermeintliche Sittenwächter wettern gegen Aktmalerei, in Kriegen werden Kulturgüter durch Bomben zerstört und Naturkatastrophen drohen Kunstwerke aus dem Kanon der Kunstgeschichte zu vernichten. 

Franziska Maderthaner versetzt sich in eine fiktive, apokalyptische Welt: Sie überlegt, wo Kunstwerke landen, wenn Museen, Sammler*innen oder Denkmalschützer*innen verzweifelt versuchen, zumindest einige dieser Werke zu retten. Vier ihrer Motive aus dieser Serie widmete Franziska Maderthaner in einer besonderen Edition dem Art Collectors Club.

Am 30.11.2023 fand die Präsentation der neuen Edition statt. Die eindrucksvolle Enthüllung fand in der stillgelegten Semmelweisklinik statt, wo die verlassene Waschküche des ehemaligen Krankenhauses einen passenden Rahmen für das Ereignis bot. Die farbenfrohen Bilder, präsentiert in zerstörten Gebäuden und Zimmern einer dystopischen Welt, hinterlassen nachdenkliche Eindrücke. Franziska Maderthaner wirft dabei die wichtige Frage auf, was von uns übrig bleibt, wenn Kriege und Naturkatastrophen Lebensräume verwüsten.

Die Präsentation, geleitet vom künstlerischen Leiter des Künstlerhauses, Günther Oberhollenzer, unterstreicht die Bedeutung von Maderthaners Beitrag zur Kunstszene. Oberhollenzer betont ihre herausragende Stellung in der von Männern geprägten Domäne der Malerei: „Franziska Maderthaner ist seit vielen Jahren eine der wichtigsten Maler*innen, die wir in Österreich haben. Eine Künstlerin, die allen Widrigkeiten zum Trotz eine Kämpferin war und sich schon in den 80er Jahren von Männern nichts hat vorschreiben lassen."

Franziska Maderthaner selbst erklärt, dass sie sich gegen die wachsende Tendenz wehrt, bestimmte Bilder abzuhängen, und betont die Wichtigkeit der Freiheit der Kunst in einer Zeit, in der diese zunehmend eingeschränkt wird. Die Künstlerin antwortet auf die Frage danach, was beim Publikum übrig belieben soll: „Die Betrachter*innen sollen gemäß Gerhard Richter „überrascht werden“ und Neues in ihren Werken entdecken.“

Der Katastrophenhilfsdienst des Wiener Roten Kreuzes versorgt Menschen in Not – ganz gleich, ob diese von den Folgen einer Umweltkatastrophe, eines bewaffneten Konfliktes oder beispielsweise eine Pandemie betroffen sind. Maderthaners Bilder zeigen, wie eine Welt aussehen könnte, wenn diese Hilfe nicht mehr ankommt.

Franziska Maderthaner lebt und arbeitet in Wien und im Waldviertel.

Mehr Infos zur Künstlerin

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Portraitfoto von Agnes Trippel

Art Collectors Club

Ansprechpartnerin

Agnes Trippel

Nottendorfer Gasse 21
1030 Wien

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9:00 - 14:00 Uhr

0664/858 37 78
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Edition Franziska Maderthaner "Was bleibt?" 

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