Wir sind da Ö Österreich

Gesellschaftspolitik: die Stimme der Menschlichkeit

Unparteiisch, aber nicht ohne Meinung.

Einer der sieben Rotkreuz-Grundsätze ist Unparteilichkeit, ein weiterer Neutralität. Trotzdem ist es eine Kernaufgabe des Roten Kreuzes, jenen eine Stimme zu geben, die in der Öffentlichkeit ansonsten nicht gehört werden. Ob Kinder und Jugendliche, Asylwerber, pflegende Angehörige oder von Armut betroffene Menschen: Einige Gruppen in unserer Gesellschaft haben keine Lobby, obwohl sie dringend gehört werden müssten.

Genau hier springen wir ein! Wir haben Expert_innen, die wissen, was diese oft marginalisierten Menschengruppen am dringendsten brauchen. Im Alltag in der Pflege wird beispielsweise schnell klar, welche Sorgen und Nöte Angehörige haben, die für jemanden aus der Familie die Pflege übernehmen. Uns ist aber auch bewusst, welche Ängste Flüchtlinge haben, die traumatisiert, allein und ohne soziales Netz bei uns stranden oder wie sehr Kinder aus sozialschwachen und bildungsfernen Familien stigmatisiert werden. Wir hören den Menschen zu, stellen uns stellvertretend für sie öffentlichen Diskussionen, mischen uns ein, wo wir Unrecht sehen und fordern von Entscheidern nicht nur schöne Worte, sondern Taten ein.

Auch der politische Diskurs gehört hier dazu, denn Themen, die bewegen, müssen dort ankommen, wo die Entscheidungsträger sitzen. Auch Medienarbeit ist Teil dieser Bemühungen: einerseits professionelle Kommunikation von der Organisation nach außen, andererseits die Produktion von eigenen Medien. Nicht zuletzt ist auch die Entwicklung von Advocacy-Strategien, also der anwaltschaftliche Dialog mit Entscheidungsträgern, essenzieller Teil unserer Arbeit.

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