Vor einem Monat wurde Libyen von schweren Überschwemmungen heimgesucht, die verheerende Schäden verursachten, tausende Menschen vertrieben und die bereits fragile Infrastruktur, insbesondere in Gebieten wie Derna und Tobruk, zusätzlich belasteten.
Die Überschwemmungen hinterließen eine Spur der Verwüstung: viele Menschen verloren ihre Häuser, Angehörige und ihr Sicherheitsgefühl. Das Libysche Rote Kreuz war unter den ersten, die Hilfe leisteten. Über 450 engagierte Freiwillige waren bisher vor Ort. Einige von ihnen opferten sogar ihr Leben, um anderen zu helfen.
„Die emotionalen und physischen Auswirkungen dieser Katastrophe ist immens. Auch wenn wir in der ersten und unmittelbaren Nothilfe sorgfältig gearbeitet haben, ist der Wiederaufbauprozess noch lange nicht abgeschlossen. Die Aufmerksamkeit darf nicht nachlassen", mahnt Tamer Ramadan, Leiter der IFRC-Delegation in Libyen.