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Wirbelsturm Chido: Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen

Mitarbeiter des Roten Kreuzes steht vor einem kaputten Haus in Mozambik nach Wirbelsturm Chido
Rotkreuz Mitarbeiter helfen betroffenen Menschen, die vor ihrem Haus sitzen, in Mosambik nach Wirbelsturm Chido
Rotes Kreuz in Mosambik hilft nach Wirbelsturm Chido

Der tropische Wirbelsturm Chido hat verheerende Schäden in mehreren Ländern hinterlassen. Zwischen dem 14. und 15. Dezember traf der Sturm zunächst die Insel Mayotte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 km/h und zog anschließend als Wirbelsturm der Kategorie 4 weiter nach Mosambik. Dort traf er die Küstenregionen der nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Nampula mit noch heftigeren Böen von bis zu 260 km/h sowie enormen Regenfällen. Insgesamt sind über 5,2 Millionen Menschen betroffen, und die anhaltenden Regenmengen bergen große Gefahren wie Überschwemmungen und Erdrutsche. Zudem wurden in der Provinz Nampula bereits Cholerafälle gemeldet, was die humanitäre Situation weiter verschärft.

Schnelle Hilfe durch das Rote Kreuz

Das Mosambikanische Rote Kreuz (CVM) und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sind seit Tagen unermüdlich im Einsatz. Frühwarnprotokolle wurden aktiviert, Evakuierungen unterstützt und lebensrettende Hilfsgüter an die Bevölkerung verteilt. Mehr als 100 Freiwillige unterstützen vor Ort bei Such- und Rettungsaktionen sowie bei der Erstversorgung der Betroffenen. Auch auf Mayotte leisteten Helfer wichtige Unterstützung für die vom Sturm betroffenen Familien. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) stellt Mittel aus dem Disaster Response Emergency Fund (DREF) bereit, um 150.000 Menschen in Mosambik zu unterstützen. Geplante Maßnahmen umfassen Notunterkünfte, die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie Hygieneartikel, um Krankheiten zu verhindern.

Österreichisches Rotes Kreuz unterstützt Antizipative Hilfe

Rotkreuz Mitarbeiter mit roter Westen steht im Schlamm vor LKW in Mosambik nach Wirbelsturm Chido
Von Wirbelsturm zerstörtes Haus in Mozambik

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) leistet einen wichtigen Beitrag, indem es die Umsetzung von antizipativer humanitärer Hilfe in Mosambik unterstützt. Im Rahmen eines von der Austrian Development Agency (ADA) geförderten Projekts konnten in den letzten Jahren Maßnahmen entwickelt werden, die helfen, frühzeitig auf Katastrophen wie Wirbelstürme zu reagieren. Dadurch konnten die negativen Auswirkungen des Wirbelsturms Chido bereits teilweise gemindert und Menschenleben gerettet werden. Dennoch bleibt der Bedarf an humanitärer Hilfe weiterhin hoch. Gemeinsam mit seinen Partnern steht das ÖRK den betroffenen Menschen in Mosambik zur Seite, um sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen

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Spendenzweck

Internationale Katastrophenhilfe

Das Rote Kreuz ist in Österreich und weltweit im Einsatz. Bei internationalen Katastrophen ergänzt das Österreichische Rote Kreuz die Kapazitäten der lokalen Rotkreuz-Gesellschaft mit dem, was national oder regional nicht verfügbar ist. Das reicht von finanzieller Unterstützung bis hin zur Entsendung von Spezialist:innen.

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