Wir sind da Ö Österreich

Klima: Mehr Einsätze aufgrund von zunehmenden Extremwetterereignissen

Die Folgen der Klimakrise treffen zigtausende Menschen in Österreich, verursachen innerhalb weniger Tage Schäden in Millionenhöhe und belasten Einsatzkräfte zunehmend.

Bild aus Vogelperspektive zeigt Hochwasser im Burgenland
Gruppenfoto: Team Österreich Mitglieder, Rotes Kreuz und Feuerwehr helfen bei Unwettereinsatz zusammen

Extremwetterereignisse sind das neue Normal: Stürme, Starkregen und Hitzewellen werden vor allem auf regionaler Ebene immer häufiger. Doch was hat das Rote Kreuz damit zu tun? 

Die Antwort ist einfach: Wir sind für die Menschen da – für jene, die ihre Lebensgrundlage verlieren, die verletzt sind, deren Leben oft in Gefahr ist. Nicht nur als Einsatzorganisation, sondern vor allem als Gesundheitsorganisation erfüllen wir den Auftrag, uns um die Menschen zu kümmern. Eine Aufgabe, die (alleine) zu stemmen immer schwieriger wird.

Erst vergangene Woche mussten hunderte Familien in der Steiermark und im Burgenland aufgrund von starken Unwettern evakuiert werden, viele haben ihr Hab und Gut verloren. Zwei Menschen kamen aufgrund der Auswirkungen der Unwetter ums Leben. 
Das Rote Kreuz war gemeinsam mit anderen Einsatzorganisationen im Einsatz und half mit seiner Expertise: Mitarbeitende und Freiwillige errichteten Notquartiere, evakuierten ein Pflegeheim und hielten den Rettungsdienst in den betroffenen Regionen aufrecht. Ebenso waren Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes im Einsatz.

Nur wenige Tage später dann das Gegenteil: Die erste Hitzewelle des Jahres erreicht uns mit bis zu 30 Grad. Die Wetterextreme werden angesichts der Klimakrise immer häufiger und intensiver. Laut EU-Klimabericht war das Jahr 2023 das wärmste Jahr der Messgeschichte und auch für das Jahr 2024 sieht es so aus, als würde wieder ein Rekord erreicht werden.

Neue Herausforderungen für Einsatzkräfte

Im Katastrophenfall zieht das Rote Kreuz mit der Feuerwehr und anderen Einsatzorganisationen an einem Strang.
Das oberstes Ziel der Einsatzorganisationen: Ihre Einsatzbereitschaft durch den Erhalt und Ausbau der ehrenamtlichen Mitglieder gewährleisten. Das Rote Kreuz wird zu über 80 Prozent ehrenamtlich getragen, die Feuerwehr sogar zu über 90 Prozent. Ohne die Freiwilligen wären Krisen und Katastrophen nicht zu stemmen. Sie stehen rund um die Uhr bereit, um Menschen in Not zu helfen - ihre Motivation ist hoch. Im Katastrophenfall bleiben viele von ihnen dem Arbeitsplatz fern und stellen ihr Privatleben zurück. Doch die Einsatzkräfte stehen aufgrund der zunehmenden Extremwetterereignisse vor neuen Herausforderungen.

Die Einsatzorganisationen reagieren mit angepassten Strategien und innovativen Projekten auf diese Herausforderungen. Das Rote Kreuz setzt unter anderem auf die Team Österreich-App oder Cooling Centern für die Bevölkerung. Geplant ist auch die Ausstattung von Rettungsfahrzeugen mit Temperatursensoren, um Hitze-Hotspots zu erkennen und die Versorgung von Patient:innen bei Hitzewellen zu verbessern. 

Aufeinander schauen und Krisen gemeinsam bewältigen!

Team Österreich Helferin räumt nach Unwettern im Burgenland einen Keller auf

Die Temperaturen werden in den nächsten Wochen weiter ansteigen. Schauen Sie daher auf sich und achten Sie auch auf Ihre Mitmenschen!
Fragen Sie bei der nächsten Hitzewelle die Pensionistin in der Nachbarwohnung, ob und wie Sie helfen können.

Oder registrieren Sie sich im Team Österreich und unterstützen Sie als freiwilliger Helfer, freiwillige Helferin die Einsatzkräfte bei verschiedenen Hilfstätigkeiten. Diese projektbasierten Helfer:innen organisiert das Rote Kreuz gemeinsam mit Hitradio Ö3. Allle Mitglieder werden unkompliziert alarmiert, wenn Nachbarschaftshilfe gebraucht wird. 
So wurden erst vergangene Woche die Team Österreich Mitglieder in den Bezirken Güssing und Oberwart alarmiert, um nach den Unwettern bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
 

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Spendenzweck

Hochwasser

Von Hochwasser bleibt auch Österreich nicht verschont. Die betroffenen Menschen müssen gerettet, mit medizinischer Hilfe und Nahrungsmitteln versorgt werden und brauchen eine Notunterkunft. Auch die psychosoziale Hilfe ist in diesen Situationen mehr als wichtig. Wenn das Schlimmste vorbei ist, beginnt der Wiederaufbau der zerstörten Wohnungen und Häuser. Mehr Informationen

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