Ist ein Mensch reglos, atmet aber normal (bewusstlos), kann er nicht mehr auf äußere Reize reagieren. Dabei können die Auslöser sehr vielfältig sein – eine Erkrankung oder eine schwere Verletzung.
Jede reglose Person mit normaler Atmung befindet sich, solange sie nicht in der stabilen Seitenlage liegt, in Lebensgefahr, da durch das Zurücksinken der Zunge, durch Erbrochenes, Blut oder Speichel die Atemwege verlegt werden können. Dies kann zum Erstickungstod führen. Daher muss die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden, um die Atemwege freizuhalten und damit die Atmung sicherzustellen.
Wichtig ist, dass die Person auf der Seite liegt – hier zählt das Ergebnis, weniger die Technik. Eine einfache Art jemand auf die Seite zu drehen, erlernt man im Erste-Hilfe-Kurs.
Was ist eine „normale Atmung“ bei einer reglosen Person?
Ob eine Person normal atmet oder keine normale Atmung hat, ist für das weitere Vorgehen wichtig und muss unterschieden werden: Vereinzelte, unregelmäßige, langsame oder tiefe Atemzüge und das Schnappen nach Luft sind bei reglosen Personen nicht als normale Atmung anzusehen. Sollte der/die Ersthelfer:in bei der Atemkontrolle unsicher sein, ist immer mit der Wiederbelebung zu beginnen.