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Betroffene Gebiete in Nepal. ©ICRC

Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert Nepal: Dutzende Todesopfer und massive Schäden gemeldet

Ein kräftiges Erdbeben der Stärke 6,4 hat gestern Abend um 23:47 Uhr die Provinz Karnali in Nepal erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag in Lamidanda, Jajarkot. Die Auswirkungen des Erdbebens waren weitreichend, Erschütterungen wurden sogar in den angrenzenden Distrikten, einschließlich der Hauptstadt Kathmandu, gespürt.

Nach einem ersten Bericht von ekantpur news, bestätigten die Behörden aus Rukum und Jajarkot, dass mindestens 20 Menschen in den Distrikten ums Leben gekommen sind. Da sich das Beben mitten in der Nacht ereignete, wird befürchtet, dass die endgültige Zahl der Todesopfer noch höher ausfallen könnte, da viele Informationen noch nicht eingegangen sind.

In der Region wurden auch erhebliche Sachschäden gemeldet. Mindestens 11 Häuser in verschiedenen Gemeinden des Distrikts Rukum West und Kalikot sind eingestürzt oder zerstört worden. Besonders betroffen scheint der Distrikt Jajarkot zu sein, in dem schätzungsweise 40 % der Häuser durch das Beben beschädigt wurden. Mehrere Gemeinden in Jajarkot, darunter Bheri, Nalgadh, Barekoot und Kushe, haben besonders schwere Schäden gemeldet. Über 100 Verletzte wurden zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus in Jajarkot gebracht.

Angesichts der Zerstörung und der hohen Wahrscheinlichkeit von Nachbeben haben die Distriktpolizei und die Distriktverwaltung die Bevölkerung aufgerufen, sich an Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zu beteiligen und bei Bedarf sofort Hilfe anzufordern. Sie warnen auch vor möglichen weiteren Nachbeben in der Region.

Die Gemeinschaft wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und sich mit den lokalen Behörden in Verbindung zu setzen, wenn sie in den betroffenen Gebieten sofortige Unterstützung benötigen.

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